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über Hipermoulding

Minimierung des erforderlichen Zeitaufwands bei Spritzgussprozessen mittels Einsatz von Hochleistungs-Spritzgussformen und -Spritzgussverfahren (HIPERMOULDING)

Das HIPERMOULDING-Verfahren


Dieses HIPERMOULDING-Projekt führt zu einem neuen innovativen Ansatz beim Spritzgießen und den entsprechenden Fertigungsprozessen der Spritzgussformen. Der neue Ansatz besteht aus den folgenden Schritten:

  • Schritt 1: Ein Formenkonstrukteur konstruiert die Kern- und Gesenkgeometrien auf herkömmliche Weise mittels eines 3D-CAD-Systems.
  • Schritt 2: Kern und Gesenk (siehe Schritt 1) werden in das HIPERMOULDING-Modul importiert, das im Rahmen des Projekts in WP1 entwickelt wird. Dieses Modul benötigt neben den Kern- und Gesenk-Geometriedaten auch Informationen über das Material der Form, die Spritzgussmaschine sowie über die Anforderungen an die Bauteilpräzision, die Oberflächengüte etc.
  • Schritt 3: Das HIPERMOULDING-Modul entscheidet dann über die Position und Form der entsprechenden Kühlkanäle. Außerdem gibt das Modul Empfehlungen zur Ibmm-Technologie (WP2), Schlichtstrategie (WP2) sowie zu den Formparametern (WP3).
  • Schritt 4: Das HIPERMOULDING-Modul gibt eine digitale endformnahe Darstellung des von der gewählten Ibmm-Technologie verarbeiteten Kerns/Gesenks aus (WP2).
  • Schritt 5: Kern/Gesenk werden (endformnah) mittels einer der Ibmm-Technologien gefertigt.
  • Schritt 6: Das HIPERMOULDING-Modul gibt eine Schlichtstrategie für die Endform aus (WP2).
  • Schritt 7: Die mittels der Ibmm-Technologie gefertigte endformnahe Form wird unter Einsatz einer angemessenen Schlichtstrategie fertig gestellt.
  • Schritt 8: Das HIPERMOULDING-Verfahren kann auf der vorgesehenen Spritzgussmaschine durchgeführt werden, wenn die endgültigen Endform-HIPERMOULDS und Form-Parameter verwendet werden.
 

Sechs europäische Industrieverbände haben gemeinsam mit sechs renommierten Forschungseinrichtungen eine europäische Initiative gegründet, die mittelständische Spritzgussformen-Hersteller und Formenbauer unterstützen soll. Zusammen mit zwölf ebenfalls mittelständischen Unternehmen arbeiten sie einen Antrag auf gemeinschaftliche Forschung aus, die zum Ziel hat, Spritzgussformen-Herstellern und ihren Formenbauern zu helfen, die Durchlaufzeiten beim Spritzgießen mittels verbesserter Formkonstruktions- und Fertigungsprozesse zu verringern.

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